Curcumin

Kurkuma, Curcuma oder auch Gelbwurz genannt, ist seit Jahrtausenden als intensives, gelb-orangefarbenes Gewürz aus Indien bekannt.

Die unter extremen klimatischen Bedingungen wachsende Wurzel enthält den wertvollen sekundären Pflanzenstoff Curcumin, der als starkes Antioxidans inzwischen in der medizinischen Forschung Einzug gehalten hat. 

Klinische Studien haben belegt, dass der sekundäre Pflanzenstoff in der Lage ist, die Zellen des menschlichen Immunsystems positiv zu beeinflussen, da er das Wachstum von zytotoxischen T-Lymphozyten eindämmt. Durch diese immunstimulierende Eigenschaft kann Curcumin die körpereigene Abwehrkraft gegen potenziell krebserregende freie Radikale unterstützen.

Die Deutsche Gesellschaft für Onkologie sowie die Österreichische und die Amerikanische Krebsgesellschaft sprechen sich aktiv für den Einsatz von Curcumin als unterstützende biologische Therapiebegleitung in der Krebsbehandlung aus. In hochdosierter Form kann es begleitend bei verschiedenen Tumorkrankungen zum Einsatz kommen.

Curcumin wirkt in erster Linie entzündungshemmend

Da der Beginn vieler Krebsarten eng mit chronisch-entzündlichen Prozessen in Verbindung steht, kann der Einsatz von Curcumin auch die Entstehung von Krebs mit beeinflussen.

Curcumin hemmt nachweislich die Synthese der entzündungsauslösenden Prostaglandine, darüber hinaus ist es in der Lage den Histaminspiegel zu senken und somit bereits bestehende Entzündungen einzudämmen.

In Indien gehört Kurkuma traditionell zur täglichen Ernährung. Vergleichstudien der Länder haben gezeigt, das die Erkrankungsquote von Brust-, Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs in Indien zehnmal niedriger ist als in den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Tatsache wird von vielen Ärzten inzwischen dem Einsatz von Curcumin zugeschrieben.

Viele erfahrene Therapeuten weltweit schätzen Curcuma inzwischen als unterstützende biologische Therapiebegleitungund die Erfolge sowie unzählige Patientenberichte bestätigen dies eindrucksvoll.

Der unterstützende Einsatz von Curcumin in der Krebstherapie:

  • stimuliert und aktiviert das Immunsystem
  • enthält hochkonzentrierte Antioxidantien und kann in allen Stadien der Krebsentstehung den Körper unterstützen
  • kann die Mutation von vorbelasteten Zellen in Krebszellen verhindern
  • fördert die Schwächung der Zellmembranen in den Krebszellen, macht sie damit durchlässiger und angreifbarer, unterstützt somit direkt das Immunsystem
  • kann als Transkriptionsfaktor die Entstehung und Ausbreitung von Metastasen (Proliferation) beeinflussen
  • deaktiviert das Protein NF-kB und wirkt somit aktiv Entzündungen entgegen